DFG-VK Darmstadt "Von Adelung bis Zwangsarbeit - Stichworte zu Militär und Nationalsozialismus in Darmstadt"
Darmstädter Widerstandskämpfer und Verfolgte

siehe auch Darmstädter Opfer des Nationalsozialismus

In der Zeit des nationalsozialistischen Terrorsystems gab es Menschen, die sich aus Überzeugung dem Regime zur Verfügung stellten und sich als Kämpfer verstanden. Es gab aber auch Menschen, die sich anpassten und nicht weiter auffielen. Weiter gab es Menschen, die sich äußerlich anpassten, um nicht aufzufallen, jedoch dem Regime möglichst keine Unterstützung leisteten.
Dann gab es Menschen, die sich dem Regime auf verschiedene Weise offen oder verdeckt entzogen oder widersetzten, in dem sie

Wurden sie bei ihren Handlungen erwischt oder wurde ihre Überzeugung öffentlich, galten sie als Feinde der "Bewegung" und wurden verfolgt. Es gab Organisationen, die vom NS-Regime als Gegner verstanden wurden. Dies waren in erster Linie Kommunisten, aber auch Sozialdemokraten und Gewerkschafter. Widerstand kam auch von Pfarrern beider Konfessionen. Unabhängig von ihrer Überzeugung und/oder ihrem Verhalten wurden Juden verfolgt und am Ende fabrikmäßig organisiert ermordet, aber auch die Zeugen Jehovas, Homosexuelle und Sinti und Roma, Menschen mit Behinderungen sowie alle, die nicht in das Raster der NS-Rasseideologie passten.

Wir gedenken aller Verfolgten des Naziregimes.

Im Folgenden gedenken wir aller uns bekannten Verfolgten aus Darmstadt oder mit Bezug zu Darmstadt, in dem wir ihre Namen nennen und, soweit vorhanden, auch etwas aus ihrer Biografie wiedergeben. In der Literatur werden für diese Menschen Bezeichnungen wie Widerstandskämpfer, Antifaschisten, Verfolgte des Naziregimes, Opfer des Naziregimes usw. verwandt. Zusätzlich zu den unten genannten Einzelpersonen verweisen wir auf die Menschen, an die in Darmstadt mit einem Stolperstein gedacht wird.

Adelung, Bernhard

Ahl, Konrad

Ansbach, Vera

Aron, Erich

Assmus, Ludwig

Benz, Philipp

Bergsträsser, Ludwig

Berliner, Ernst

Bessunger, August

Bittel, Karl

Bochow, Herbert

Bodenheimer, Alfred

Brambach, Otto

Bratu, Artur Egon

Callmann, Peter Karl

Christaller, Helene

Dang, Johann Sebastian

Delp, Heinrich

Doster, Gustav

Eymann, Ludwig

Falck, Hermann

Filbert, Otto

Filsack, Hans Otto

Finkenwirth, Emmi

Fladung, Johannes

Friedrich, Karl

Fröba, Georg

Galm, Heinrich

Gernsheimer, Julius

Grahl, Hans

Grein, Karl

Greiner, Daniel

Hammann, Wilhelm

Harnack, Arvid

Hartung, Gustav

Hattemer, Elisabeth

Haubach, Theodor

Heß, Karl

Hetz, Karl

Jahres, Georg

Keil, Ludwig

Kern, Elisabeth

Kleiber, Erich

Koban, Wilhelm

Kogon, Eugen

Kopp, Georg Karl

Lenz, Erwin

Leuschner, Elisabeth

Leuschner, Wilhelm

Plagge, Karl

Mansbacher, Herta

Mayer, Ernst

Orlemann, Heinrich

Ottenheimer, Paul

Pringsheim, Johannes

Pringsheim, Lily

Reiber, Julius

Richter, Wilhelm

Schiebelhuth, Hans

Schumacher, Elisabeth

Schüttler, Friedrich

Schwamb, Ludwig

Thesing, Paul

Treusch, Friedrich

Werling, Oskar

Willmann, Heinz

Wittersheim, Fritz

Zinnkann, Heinrich

Zwickler, Arie



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