Die Tochter eines Ratsherrn in Stralsund und Bürgermeisters in Görlitz kam 1920 nach Darmstadt. Hier heiratete sie den Staatsrechtler und Professor an der Technischen Hochschule Darmstadt Harry Hollatz, der schon 1931 starb.
Nach Angabe des Meldeblatts von 1946 lebte sie seit 30. April 1920 in Darmstadt. Als aktuelle Adresse war die Landgraf-Georg-Straße 146 angegeben.
Schriftstellerisch war Hollatz sehr produktiv. Auch unter den Bedingungen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft konnte sie publizieren. Eine kleine Auswahl:
Hollatz beteiligte sich 1937 an der NS-Gau-Kulturwoche und 1938 an der Kunstausstellung der GEDOK.
Im 1940 im Darmstädter Verlag Eduard Roether erschienenen und von Tilly Moog-Buss herausgegebenen "Darmstädter Gedok-Almanach" ist sie ebenfalls vertreten.
Im Darmstädter Stadtlexikon heißt es hierzu "Ihre Beiträge im Darmstäder Gedok-Almanach 1940 zeichnen sich nicht durch Distanz gegenüber dem Nationalsozialismus aus."
1970 verlieh ihr die Stadt Darmstadt die Johann-Heinrich-Merck-Ehrung.
Dorothea Hollatz wurde auf dem Waldfriedhof Darmstadt (Grabstelle: R 8d 37) bestattet.