DFG-VK Darmstadt "Von Adelung bis Zwangsarbeit - Stichworte zu Militär und Nationalsozialismus in Darmstadt"
Büchner, Anton (28.7.1887 Pfungstadt - 27.8.1985 Ingelheim) hatte im September 1905 die Reifeprüfung am Darmstädter Ludwigs-Georgs-Gymnasium abgelegt und danach in Darmstadt, Heidelberg, München, Gießen und Zürich studiert. Am 7. September 1911 legte er an der Universität Gießen seine Dissertation mit dem Thema "Zu Ludwig Anzengrubers Dramatechnik" vor.

Er trat im Juli 1922 als Studienrat in den Schuldienst ein und wechselte mit Wirkung 16. April 1934 an das Realgymnasium in Darmstadt.

Die Darmstädter Adressbücher führten ihn 1921 als Studienassessor in der Neckarstraße 6, 1924 ebendort als Studienrat. Spätere Adressen waren die Ohlystraße 77 (1927 bis 1930), die Osannstraße 37 (1933), die Osannstraße 35 (1935 bis 1941) und die Theodor-Fritsch-Straße 60 (1942), heute Martinstraße, wo auch der Komponist Hermann Heiß wohnte.

Über eine Mitgliedschaft von Büchner in einer nationalsozialistischen Organisation ist den Autoren nichts bekannt, doch ist eine Mitgliedschaft zumindest im NS-Lehrerbund wahrscheinlich.


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