Sie hatte Malerei und Grafik studiert, legte eine Meisterprüfung an der Staatlichen Webschule in Lauterbach ab und gründete 1934 eine Textilwerkstatt in Darmstadt.
Im Zweiten Weltkrieg sei ihr Atelier völlig vernichtet worden, schreibt Netuschil im Stadtlexikon.
Seit 1953 lebte Meißner-Grund in Gießen.
Zwischen der Angabe im Stadtlexikon und den Angaben im Kunstarchiv hinsichtlich ihres Sterbeortes gibt es unterschiedliche Angaben. Im Stadtlexikon wird ihr Sterbeort mit Gießen, im Kunstarchiv mit Schopfheim angegeben.
In dem im Jahr 1940 im Darmstädter Verlag Eduard Roether erschienenen "Darmstädter GEDOK-Almanach" ist sie ebenfalls mit einem Beitrag vertreten. Dort wird im Vorwort von Tilly Moog-Buss die gesellschaftliche und politische Orientierung sehr deutlich, wenn es heißt: "Jeder an seinem Platz für das Ganze".
Im Jahr 1980 hat sie gemeinsam mit Margarete Dierks das Werk "Aura de Flora" mit Zeichnungen von ihr und Gedichten von Dierks im Verlag der Saalbau-Galerie von Claus K. Netuschil herausgegeben.
Die Darmstädter Adressbücher verzeichneten sie 1940 bis 1942 in der Schuchardstraße 8.