DFG-VK Darmstadt "Von Adelung bis Zwangsarbeit - Stichworte zu Militär und Nationalsozialismus in Darmstadt"
Stegmayer, Mathilde (27.12.1873 Gießen - 22.10.1959 Darmstadt) war eine Darmstädter Kunstmalerin.

Sie ließ sich in der Kunstschule von Reinhard Kröh und später von Landschaftsmaler Wilhelm Bader ausbilden.

Auch war sie nach Agnes Schmidt "Gasthörerin der Technischen Hochschule Darmstadt, vermutlich im Fach Kunstgeschichte".

Eine weitere Station ihrer Ausbildung war München.

1904 sei sie nach Darmstadt zurückgekehrt und kunstgewerblich tätig gewesen.

Zwischen den beiden Weltkriegen gehörte sie zu den bekanntesten Künstlerinnen im Rhein-Main-Gebiet und darüber hinaus, schreibt Schmidt in "Der Weibliche Blick".

Im Darmstädter Adressbuch wurde Stegmayer erstmals 1905 als Kunstmalerin in der Landgraf-Philipps-Anlage 5 mit Atelier in der Bismarckstraße 20 geführt. Später betrieb sie ihre Malschule/ihr Atelier im Ernst-Ludwigshaus im Alexandraweg 26 und in der Hügelstraße 9.

Da im Zweiten Weltkrieg ihre Wohnung in der Hügelstraße 9 ausgebombt wurde, verzeichnete sie das Adressbuch von 1949 vorübergehend in Groß-Zimmern, Wilhelm-Liebknecht-Straße 17.

Die Darmstädter GEDOK wurde 1930 von ihr gegründet. 1940 erschien im Verlag Eduard Roether der von Moog-Buss herausgegebene "Darmstädter Gedok-Almanach". Er verzeichnete über 30 Künstlerinnen, Schriftstellerinnen, Musikerinnen und Architektinnen aus dem Darmstädter Bereich. Auch von Stegmaier dort ist ein Beitrag enthalten.

Ihren Lebensabend verbrachte Stegmayer im Städtischen Altenheim in der Emilstraße.


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