DFG-VK Darmstadt "Von Adelung bis Zwangsarbeit - Stichworte zu Militär und Nationalsozialismus in Darmstadt"
Fink, Max (15.9.1899 Straßburg - 2.2.1985 Aachen) war nach Angabe der Entnazifizierungskartei ein Professor und am 1. Mai 1933 der NSDAP beigetreten. Er hatte die Mitgliedsnummer 2.098358. Als Adresse war die Heinrichsstraße 53 angegeben. Eine weitere Mitgliedschaft bestand beim NS-Lehrerbund. Auch hatte er sich bei der SS beworben.

Im Hessischen Archivinformationssystem hat er keinen Eintrag.

Das Darmstädter Adressbuch von 1940 führte ihn als "Dr. Ing., Prof." in der Heinrichsstraße 153.

Nach Wikipedia war er ein deutscher Ingenieur und Hochschullehrer, der 1924 an der Universität München das Diplom-Examen abgelegt hatte.

Er hatte 1929 an der Technischen Hochschule Berlin eine Dissertation mit dem Thema "Neue Ergebnisse auf dem Gebiet der Verschleißforschung" vorgelegt. 1932 habilitierte er sich an der Technischen Hochschule Aachen mit dem Thema "Zur Theorie der Reiboxydation".

Danach war er bis 1935 Privatdozent an der Technischen Hochschule Aachen und wechselte 1935 als Oberingenieur an die Technischen Hochschule Berlin. 1937 übernahm er eine außerplanmäßige Professur an der chinesischen Universität Tung-Chi bei Shanghai.

Im Wintersemester 1939/1940 war er nichtbeamteter außerordentlicher Professor für Werkstoffkunde und Herstellungsverfahren an der Fakultät III für Maschinenwesen, Abteilung für Maschinenbau der Technischen Hochschule Berlin und wurde 1940 Mitarbeiter der Forschungsgesellschaft Berlin.

Ab 1948 bis zur Emeritierung 1967 war er als ordentlicher Professor an der Technischen Hochschule Aachen tätig.


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