Er war Sohn des Königlich-Preußischen Regierungs-Assessors Wilhelm Gebhardt (1876 - 1909) und dessen Frau Else Erdmann (geboren 1876), die in Darmstadt lebte.
Anno von Gebhardt legte 1927 am Realgymnasium in Darmstadt das Abitur ab und schloss sein anschließendes Studium als Diplom-Kaufmann ab. 1936 legte er an der Technischen Hochschule München seine Dissertation über "Die Zukunft der Java-Zucker-Industrie unter dem Einfluß der Selbstabschließungstendenzen auf dem Weltmarkt" vor.
Gebhardt wurde nach Ende der Aufnahmesperre am 1. Mai 1937 Mitglied der NSDAP.
In der Zeit des Nationalsozialismus war er Wehrwirtschaftsreferent beim Oberkommando der Wehrmacht.
Von 1950 bis 1954 war er Fraktionssekretär bei der Fraktion des Gesamtdeutschen Blocks/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten (GB/BHE).
Mitglied des Hessischen Landtags war er vom 12. September 1954 bis 30. November 1954.
Nach Apabiz war der "Gesamtdeutsche Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten" eine Partei, "deren Programmatik sich teilweise mit den rechtsextremen Parteien wie der Sozialistischen Reichspartei und der Deutschen Reichspartei deckte. Führende BHE-Funktionäre bekleideten hohe Positionen in der NSDAP und in der SS".
1955 bildete sie gemeinsam mit der SPD in Hessen die Landesregierung und stellte zwei Minister (Gotthard Franke und Gustav Hacker, beide 1938 NSDAP, im Krieg als "Sonderführer Z" Leiter der Staatsgüterverwaltung bei der Rüstungsinspektion Ukraine, Rüstungskommando Dnjepropetrowsk, 1945-1949 interniert, vom Volksgericht in Prag zu vier Jahren Kerker verurteilt).
Von Mai 1952 bis Juli 1953 war von Anno Stadtverordneter in Wiesbaden und danach bis 1957 Mitglied und Vizepräsident der Verbandsversammlung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen.