Er studierte an der Technischen Hochschule Braunschweig Chemie und legte am 1. August 1928 an der Technischen Hochschule Braunschweig seine Dissertation zu dem Thema "Vergleich von Benzolderivaten, die durch zwei orthoständige ungesättigte Seitenketten substituiert sind, mit dem Naphtalin" vor.
Seine beruflichen Stationen waren 1929 bei der Firma Koholyt GmbH in Köln, wo er später bei der gleichen Firma stellvertretender Leiter der Forschungsabteilung in Odermünde bei Stettin wurde. 1939 wurde er wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Reichsanstalt für Holzforschung in Eberswalde und übernahm 1944 die Leitung des Chemisch-technologischen Institutes.
1944 wurde ihm ein Forschungsauftrag zu "Untersuchungen über die Festigkeitsausbildungen bei Werkstoffpapieren und Holzfaserplatten" erteilt, bei dem es um Holz für den Flugzeugbau ging. Zitat: "1944 bewilligt, Dringlichkeitsstufe: SS".
1946 gründete Klauditz die "Versuchs- und Beratungsstelle für technische Holznutzung des Vereins für Technische Holzfragen e.V." in Braunschweig, das sich ab 1949 "Institut für Holzforschung" nannte und 1952 an die Technische Universität Braunschweig angegliedert wurde.
Erst nach seinem Unfalltod wurde das Institut 1970 in die Fraunhofer-Gesellschaft eingegliedert.
Nach Angabe der Entnazifizierungskartei war Klauditz am 1. April 1933 der NSDAP beigetreten und gehörte zur Ortsgruppe Gutenberg. Als Adresse war Prinz-Christians-Weg 7 angegeben.
Das Darmstädter Adressbuch führte ihn 1940 dort als "Dr.-Ing., Chemiker".