DFG-VK Darmstadt "Von Adelung bis Zwangsarbeit - Stichworte zu Militär und Nationalsozialismus in Darmstadt"
Krauth, Gustav (10.7.1884 Metz/Lothringen - ...) war ein Darmstädter Kaufmann und Betreiber des Geschäfts "Farbenkrauth".

Krauth zog nach Angabe des Meldeblattes von 1946 im Jahr 1918 nach Darmstadt, als aktuelle Adresse war Dieburgerstraße 124 angegeben.

Nach Angabe der Homepage von Farbenkrauth eröffnete Gustav Krauth 1921 in der Eschollbrücker Straße 3 das erste Farbengeschäft in Darmstadt. Im Adressbuch von 1921 wurde er als Glasmalermeister, später als Glasmaler bezeichnet. Das Adressbuch von 1933 weist das Farbenhaus in der Elisabethenstraße 44 aus, mit noch mehr Verkaufsfläche, wie es auf der Homepage heißt.

Gustav Krauth wurde am 1. Mai 1933 Mitglied der NSDAP. Weitere Mitgliedschaften bestanden bei der Deutschen Arbeitsfront (DAF), der NS-Volkswohlfahrt, der Nationalsozialistischen Kriegsopferversorgung (NSKOV) und dem Reichsluftschutzbund (RLB) .

Im Entnazifizierungsverfahren wurde Krauth als Mitläufer eingestuft und zu einer Sühneleistung von 1.500 Reichsmark verurteilt.


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