Im Meldeblatt von 1946 gab er an, seit Geburt in Darmstadt zu leben. Als aktuelle Adresse gab er den Richard-Wagner-Weg 50 an.
Nach Angabe der Entnazifizierungskartei war er 1941 der NSDAP beigetreten, war aber seit 1936 Mitglied der NS-Volkswohlfahrt.
In den Darmstädter Adressbüchern wurde er 1921 als Fabrikant in der Gutenbergstraße 66, 1925 als Maschinenfabrikant im Pfarrwiesenweg 7 und ab 1927 mit der zusätzlichen Angabe der Wohnung in der Viktoriastraße 59 geführt.
Klaus Dreyer beschäftigt sich auf seiner Internetseite mit der Geschichte der Landtechnik und hat auch einen Beitrag über die Maschinenfabrik Heinrich Kullmann veröffentlicht, aus der wir nebenstehende Abbildung übernommen haben.
In der Zeitung "Die Gartenbauwirtschaft" vom 31. März 1938 wirbt Kullmann für Produkte seiner seit 1911 bestehenden Firma, wie zum Beispiel für "Handsämaschinen, Radhacken, Handpflüge und Handeggen" (siehe Abbildung).
Im Entnazifizierungsverfahren wurde er als Mitläufer eingestuft und zu einer Sühneleistung von 2.000 Reichsmark verurteilt.