DFG-VK Darmstadt "Von Adelung bis Zwangsarbeit - Stichworte zu Militär und Nationalsozialismus in Darmstadt"
Lamberger, Vala, geb. Vollrath (21.8.1877 Mainz - 20.9.1953 Heppenheim) stammte aus einer Musikerfamilie, besuchte als Vierzehnjährige die Mainzer Kunstgewerbeschule und nahm Klavierunterricht unter anderem von dem Komponisten Hans Pfitzner, der schon Anfang der 1920er Jahre Kontakt zu Adolf Hitler hatte.

Wollte sie zunächst Pianistin werden, wandte sie sich später der Malerei zu und lies sich in Leipzig, München, Berlin und Paris ausbilden.

Obwohl sie nach Kenntnis der Autoren keinen Wohnsitz in Darmstadt hatte, beschäftigte sie sich auch mit Darmstädter Motiven. Im Jahr 1932 wurde sie von Kuno Graf von Hardenberg, dem Hofmarschall des Hauses Hessen, in einem Beitrag in "Volk und Scholle" gewürdigt.

eltsamesBegehren1943
Ballonplatz in Darmstadt um 1630 [3]

Im Jahr 1940 erschien im Darmstädter Verlag Eduard Roether der von Tilly Moog-Buss herausgegebene "Darmstädter GEDOK-Almanach", in dem Lamberger mit einem Beitrag vertreten war. Dessen nationalsozialistische Orientierung wurde bereits im Vorwort von Tilly Moog-Buss deutlich, wenn es dort heißt: "Jeder an seinem Platz für das Ganze".

Von Lamberger existiert eine Entnazifizierungsakte.


Q: [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8]

 

zurück zur Übersicht