Nach Ende der Aufnahmesperre trat er 1937 auch der NSDAP bei. Von 1934 bis 1937 bestand eine Fördermitgliedschaft bei der SS. Als Beruf war Bankdirektor, als Adresse die Kittlerstraße 42 vermerkt.
Merck hatte Rechtswissenschaften studiert und am 14. April 1925 an der Universität Gießen seine Dissertation mit dem Thema "Das hessische Gesetz über die Auflösung der Familienfideikommisse vom 11. Nov. 1923, seine Bedeutung, Entstehung u. geschichtl. Grundlagen" vorgelegt.
Von 1940 bis 1944 war er bei der Zivilverwaltung in Straßburg tätig und ab 1950 als Rechtsanwalt zunächst in Darmstadt und später bis zu seinem Ruhestand 1960 in Gießen tätig.
Die Darmstädter Adressbücher verzeichneten ihn 1924 als Assessor im Grünen Weg 21, 1927 als Dr. jur., Regierungs-Assessor Am Erlenberg 16, 1929 bis 1933 in der Soderstraße 109, 1934 bis 1941 als Finanzrat in der Kittlerstraße 43. In der Ausgabe von 1942 ist er nicht verzeichnet. Die Ausgabe von 1949 verzeichnet ihn als Bankdirektor a. D. wieder in der Kittlerstraße 43.
Im Entnazifizierungsverfahren wurde er als Mitläufer eingestuft und zu einer Sühneleistung von 1.500 Reichsmark verurteilt.