DFG-VK Darmstadt "Von Adelung bis Zwangsarbeit - Stichworte zu Militär und Nationalsozialismus in Darmstadt"
Andreas, Heinrich (5.8.1879 Darmstadt - 13.2.1968 Darmstadt) wurde im ersten Heft des Mitteilungsblattes der Kameradschaft der Leibgardisten 1957 als Beisitzer im Vorstand der Kameradschaft geführt. Der in Darmstadt-Arheilgen in der Jägertorstraße 66 wohnende Oberlokomotivführer wurde aus Anlass seines 80. Geburtstages im Mitteilungsblatt in einem zweiseitigen Leitartikel geehrt. Der Artikel besteht im Wesentlichen aus der Rede des Vorsitzenden Friedrich von Wachter, in der er dessen Verdienste hervorhob. Danach sei Andreas etwa 1899 in das Leibgarderegiment eingetreten, in einer Zeit

"als es eine Ehrenpflicht für jeden Deutschen war, seinem Vaterland mit der Waffe in der Hand zu dienen. Es war eine Zeit, an die wir alle gern zurückdenken, und ich weiß, dass Sie einst mit Freude und mit Stolz die Uniform des Leibgarde-Regiments getragen haben".

Von Wachter ernannte ihn zum Ehrenmitglied des Vorstandes der Kameradschaft. Den Feierlichkeiten wohnte auch der Bahnhofsvorsteher von Kranichstein, Herr Oberbahnhofsvorsteher Schwalba bei, der ein "ehrendes Schreiben des Präsidenten der Bundesbahndirektion Frankfurt mit einem Ehrengeschenk" übereichte.

Dem Ehrenmitglied des Vorstandes wurde aus Anlass seines Todes ein Nachruf gewidmet. Danach diente er von 1899 bis 1901 in der 12. Kompanie des Leibgarde-Regiments.

(siehe auch Leibgardisten-Denkmal und Soldatenverbände)


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