Nach Angabe der Entnazifizierungskartei war Everth nach Ende der Aufnahmesperre am 1.März 1937 der NSDAP beigetreten. Er gehörte zur Ortsgruppe Schlossgarten. Als Adresse war der Heinz-Heim-Weg 8 angegeben.
Während seiner Zeit als Generalintendant wohnte er nach Angabe der Adressbücher in der Peter-Gemeinder-Straße 10 (1936 bis 1937) und danach in der Wilhelmsstraße 9.
Everth kann trotz notwendiger Konzessionen das Theater weitgehend von nationalsozialistischer Beeinflussung freihalten, heißt es in einer Veröffentlichung der Staatstheaters.
Vor seiner Zeit in Darmstadt hatte er Engagements am Schauspielhaus Zürich, ab 1928 als Stellvertreter des General-Intendanten am Schauspielhaus Düsseldorf, von 1932 bis 1934 als Oberspielleiter und ab 1933 stellvertretender Intendant der Städtischen Bühnen Köln.
Da Evert 1946 seinen dauernden Wohnsitz nach Freiburg verlegt hatte, waren für seine Entnazifizierung die Spruchinstanzen der französischen Zone zuständig.