Der Luisenplatz 7 war Sitz des Bankhauses der Deutschen Bank.
Von Lewinski hatte am 8. Dezember 1923 an der Universität Marburg seine juristische Dissertation über "Das Nationalitätenprinzip im konstitutionellen Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der Polenfrage" vorgelegt.
Im Geschäftsbericht der Deutschen Bank für das Jahr 1940 ist er als Direktor der Hauptfiliale Dresden verzeichnet.
1943 gehörte er als Direktor der Deutschen Bank Dresden dem Aufsichtsrat der Sachsenwerk, Licht- und Kraft-Aktiengesellschaft an.
Im Geschäftsbericht für das Jahr 1954 der Firma BASF wird er als Direktor der Süddeutschen Bank AG Frankfurt am Main und als Mitglied des Aufsichtsrates geführt.
Im Geschäftsbericht der Deutschen Bank für 1962 wird er als Direktor der Hauptfiliale Freiburg/Breisgau geführt.
Im Staatsanzeiger für das Land Hessen 1967 Nr. 33 vom 14. August 1967 wird auf Seite 1015 über die Liquidation des Vereins Förderkreis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt berichtet. Als einer der Liquidatoren wird auch Bankdirektor Dr. Ernst Alfred von Lewinski (Frankfurt/Main) aufgeführt.
Über eine Mitgliedschaft Lewinskis in nationalsozialitischen Organisationen liegen uns keine Dokumente vor, jedoch ist anzunehmen, dass er nicht zu den Gegnern des Nationalsozialismus gehörte. Gestützt wird diese Annahme auch durch seine Erwähnung in der Entnazifizierungskartei.
Kenntnisse über die Unterstützung des NS-Regimes durch die Deutsche Bank und auch durch die BASF bzw. der IG-Farbenindustrie setzen wir voraus.