Nach Carlo Schneider hatte sie die Zarin Alexandra von Russland als Taufpatin. Ihr Vater war ein in der Hermannstraße 43 wohnender Leutnant. Er war beim Großherzoglichen Leibdragoner-Regiment Offizier und hatte Kontakt zu Zar Nikolaus I.
Alexandra kam nach Schneider 1913 nach Vigelow bei Stolp, besuchte "die Greifensteiner Frauenschule und wurde bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges Lazaretthelferin. 1916 kehrte sie nach Darmstadt zurück und heiratete 1924 Dr. Fritz Merck." Sie sei zeit ihres Lebens sozial engagiert, habe das Deutsche Sozialwerk mitbegründet, bei dem sie von 1965 bis 1974 Vorsitzende gewesen sei. Weiter sei sie im Deutschen Roten Kreuz, bei der Goethe-Gesellschaft und im Frauenring aktiv gewesen. Die Stadt Darmstadt habe sie mit der Ehrenurkunde für verdiente Bürger ausgezeichnet.
Diese verdiente Bürgerin war nach Ende der Aufnahmesperre 1937 der NSDAP beigetreten.
Im Entnazifizierungsverfahren wurde sie als Mitläuferin eingestuft und zu einer Sühneleistung von 2.000 Reichsmarck verurteilt.
Sie ist gemeinsam mit Fritz Merck auf dem Waldfriedhof bestattet.