DFG-VK Darmstadt "Von Adelung bis Zwangsarbeit - Stichworte zu Militär und Nationalsozialismus in Darmstadt"
Burschenschaften, Studentenverbindungen und Landsmannschaften an der Technischen Universität Darmstadt
Terminologie des studentischen Verbindungswesens
Terminologie des studentischen Verbindungswesens [16]
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"Studentische Verbindungen sind privatrechtlich organisierte Vereinigungen, die auf freiwilliger Mitgliedschaft beruhen und keiner Aufsicht des Landes unterliegen. ... Es ist auch nicht Aufgabe der Landesregierung, die unterschiedlichen weltanschaulichen und politischen Bestrebungen in den frei gebildeten studentischen Vereinigungen zu kontrollieren oder zu reglementieren. ...".

Dies war im Wesentlichen die Antwort des Wissenschaftsministers Gerhardt (FDP) auf eine Anfrage der SPD im Hessischen Landtag, in der es um die 150-Jahr Feier einer Studentenverbindung in Marburg ging, auf der nach Presseberichten nationalistische Parolen gefeiert wurden.

Noch 1947 vertrat der Hessische Kultusminister Stein (CDU) die Auffassung, dass studentische Vereinigungen nicht zugelassen sind, die

"irgendwelche nationalsozialistische, nationalistische oder militaristische Lehren pflegen ...

geeignet sind, die politischen, konfessionellen und sozialen Unterschiede aufzureißen.

Den Beitritt nur Mitgliedern gestatten, die einer bestimmten Rasse, Abstammung, Nationalität oder einem bestimmten Stande angehören. ...".

Burschenschaften werden nicht selten als nationalistische Männerbünde bezeichnet, die überholte Rituale (z. B. Mensuren) und Nähe zu rassistischen Gruppen pflegen, oder sich gar selbst rassistisch äußern und von Elitedenken und Traditionsfixiertheit geprägt sind. Bei rund 1.000 Studentenverbindungen (Kronauer 2004) in Deutschland ist trotz allem eine Differenzierung geboten. Sie sind politisch "nicht über einen Kamm zu scheren". Sie selbst sehen sich wohl überwiegend als einen Zusammenschluss von gemeinschaftsliebenden, trinkfreudigen Studenten. Andere sehen in studentischen Verbindungen einen Hort nationalistischer, fremden- und frauenfeindlicher sowie antisemitischer Menschen. Sie schmücken sich mit militaristischem Pomp, mit nationalen Symbolen und mit ihren revolutionären Anfängen von 1817, als sie gegen die Obrigkeit und für demokratische Ideale kämpften. Trotz aller Progressivität am Anfang gab es immer auch Deutschtümelei, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit. Bald stellten sie sich hinter Bismarck, dann gegen die Weimarer Republik, von der revolutionären zur reaktionären Burschenschaft.

Es gibt Burschenschaften, z.B. Danubia in München, deren Statuten sich kaum von Programmen rechtsradikaler Parteien unterscheiden: da gehört Schlesien, Ostpreußen und Österreich weiter zu Großdeutschland. Es gibt einige Korporationen, die sich von solchen Tönen distanzieren, aber auch viele andere, die sie nur etwas leiser anschlagen. Nach Einschätzung eines Marburger Grünen Kommunalpolitikers existieren bei den dortigen Burschenschaften Normannia und Germania rechtsradikale Tendenzen.

Ein Blick in die Presse zeichnet eine rechte bis nazistische Orientierung:

Viele Burschenschaften sind in Dachverbänden organisiert. Die bekanntesten sind:

In Hessen sind einige als gemeinnützig und damit steuerbegünstigt anerkannt. Nach Auskunft des Hessischen Finanzministeriums enthalten die Satzungen der Studentenvereine, die als gemeinnützig anerkannt sind, keine Mitgliedsverbote für Frauen, Ausländer und Kriegsdienstverweigerer.

Nach einer Pressemeldung von Anfang Januar 2017 wurde in den "Burschenschaftlichen Blättern", einer Zeitschrift des Dachverbandes "Deutsche Burschenschaft", ein Spendenaufruf für die am äußersten rechten Rand angesiedelte Partei "Alternative für Deutschland" abgedruckt. Es heißt dort:

"Wir alle haben ein gemeinsames Ziel: Die AfD muss 2017 mit einer möglichst starken Fraktion in den Bundestag."

In diesem Zusammenhang ist auch erwähnenswert, dass nach Veröffentlichung der Wahlergebnisse im Internet auf Platz 15 der AfD-Kandidatenliste für die Kommunalwahl 2017 in Darmstadt der Student der Soziologie, Fabian Drywa kandidierte, der als Wohnsitz die Anschrift der Burschenschaft "Alte Darmstädter Burschenschaft Germania" im Alexandraweg 6 angab. Er erhielt immerhin 9.664 Stimmen, allerdings zu wenig, um ins Stadtparlament einzuziehen.


Wie sah es in Darmstadt aus?

In der NS-Zeit 1933 bis 1945 residierten die "Studentischen Kameradschaften" im "Stammhaus"  in der Nieder-Ramstädter Straße 177.

Das Adressbuch1939 verzeichnet noch weitere Kameradschaften:

"Otto von Bismarck", Dieburger Straße 65
     
"Christian Crößmann", Theodor Fritsch-Straße 35 (heute Martinstraße)
     
"Franz von Sickingen", Mühlstraße 11 (siehe Akademischer Verein an der TU Darmstadt)

"Kapitän Lehmann"
     
"Peter Frieß"
     
"Friedrich Friesen", Gustav-Lorenz-Str. 9 (siehe Darmstädter Burschenschaft Germania und Alte Darmstädter Burschenschaft Germania)
     
Eine Recherche im Darmstädter Telefonbuch, im Internet und anderen Quellen ergibt, dass in der Universitätsstadt Darmstadt etwa 31 Burschenschaften, Landsmannschaften, Corps und Studentenverbindungen (in Göttingen sind es 41, in Marburg über 40) existieren. Ein weiterer Blick zeigt: Die Häuser haben überwiegend vornehme Adressen.

Bis 2006 hingen im Hauptgebäude der Technischen Universität (TUD) Informations- und Werbekästen der Burschenschaften und Verbindungen, auf der Homepage der TUD befanden sich Links zu ihnen. "Der Asta hatte das Präsidium (der TUD) darauf aufmerksam gemacht, dass sich auf der Internetseite auch ein Link zur rechtsextremen Burschenschaft Germania befinde, über den der Nutzer mit einem Mausklick zu der vom Verfassungsschutz beobachteten rechtspopulistischen Zeitschrift Junge Freiheit gelangte". Dies war wohl der Grund für die TUD, den Verbindungen die Plattform Homepage-Links und Schaukästen zu entziehen.

Die Autoren verzichten mit Absicht auf eine politische Einordnung oder Kommentierung, sondern überlassen dies dem Leser. Aus dem Text dürfte zu erkennen sein, dass sie Burschenschaften und Verbindungen mehr als kritisch sehen. Sie sind für sie konservative Vereinigungen zum Teil mit Verbindungen zu rechtskonservativen bis rechtsextremen Kreisen.

Zur vertieften Beschäftigung mit Burschenschaften und studentischen Verbindungen empfehlen wir besonders:
Die folgende Darstellung soll einen Überblick - sicherlich unvollständigen und auch nicht objektiven - über die an der Technischen Universität Darmstadt aktiven Verbindungen ermöglichen. Für Korrekturvorschläge und Ergänzungen sind die Autoren offen. Alle Verbindungen stellen sich auch mehr, aber meist weniger auf eigener Homepage dar.

Akademischer Verein an der TU Darmstadt, Merckstraße 11
Alte Darmstädter Burschenschaft Germania, Alexandraweg 6
Arminia Technische Verbindung (aufgelöst)
ATV Darmstadt, Nieder-Ramstädter Straße 140
Chattia Corps, Klappacher Straße 106
Cheruskia Landsmannschaft, Moserstraße 12
Franconia Corps, Alfred-Messel-Weg 3
Darmstädter Burschenschaft Germania, Alexanderstraße 21-23
DHG Fidelitas-Karlstein, Müllerstraße 16
Erato Sängerschaft, Wolfskehlstraße 122
Frankenstein Burschenschaft im Schwarzburgbund (nicht aktiv)
Frisia Darmstadt, Alexandraweg 14
Gesellschaft Burg, Roquetteweg 53
Gothia Darmstädter Burschenschaft, Wilhelminenstraße 26
Hassia Corps, Richard-Wagner-Weg 36
Hasso Borussia Landsmannschaft, Dieburger Straße 193
K.St.V. Moenania-Starkenburg, Rosenhöhweg 4
Merovingia Turnerschaft, Alexandraweg 1
Musische Gruppe Auerbach, Riedlingerstraße 3
Nassovia KDStV, Alexanderstraße 27
Nibelungia Brünn KDStV, Osannstraße 39
Normannia Landsmannschaft, Prinz-Christians-Weg 4
Obotritia Corps, Stiftstraße 6
Rheinpfalz KDStV, Frankfurter Straße 15
Rhenania Corps, Dieburger Straße 65
Rheno-Markomannia Darmstädter Burschenschaft, Jahnstraße 130
Rugia Burschenschaft, Wienerstraße 95
Suebia Freie Burschenschaft, Frankfurter Straße 27
Unitas Palatia WKStV, Gutenbergstraße 5
VDSt Darmstadt-Köthen, Beckstraße 8
Wingolf, Darmstädter Wingolf, Alexandraweg 7
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Akademischer Verein an der TU Darmstadt, Merckstraße 11
Der Akademische Verein wurde am 11.1.1872 gegründet und ist eine nicht schlagende farbenführende (rot-weiß-rot) studentische Verbindung.
Durch Benefiz-Veranstaltungen hat er zur Finanzierung u. a. des Bismarckturms beigetragen.
Der Wahlspruch lautet: "Vivat academia! Vivant professores!" (deutsch: Es lebe die Universität! Es leben die Professoren!)
Er bezeichnet sich als eine moderne Verbindung, in der überholte Traditionen durch zeitgemäßes Zusammenleben ersetzt würden. Bei ihnen könne jeder mitmachen, der gerne unter netten Menschen sei.
Es können auch Studentinnen an der TU Darmstadt aufgenommen werden.
Um dem allgemeinen Vertretungsanspruch gerecht zu werden, habe es auch keine besonderen ausgrenzenden studentischen Gepflogenheiten gegeben. Band und Mütze seien niemals getragen worden.
Erst 1886 hätten Darmstädter Damen eine Vereinsfahne in den Landesfarben, dazu Paradeschläger und Schärpen für den "Frackwichs" des Vorstands gestiftet. Anlässlich des Festzugs zum 500. Geburtstages von Johannes Gutenberg in Mainz sei für die Vorstandsmitglieder "Vollwichs" mit schwarzer Pekeschenjacke, weißer Hose und Stulpenstiefel angeschafft worden.

Im Jahr 1936 habe sich der Verein auflösen müssen, aber als Kameradschaft "Franz von Sickingen" weiterleben können. Das Vereinshaus wurde bei einem Luftangriff im September 1943 zerstört.
Am 11. 1.1948 wurde der Verein neu gegründet. 1955 wurde die Hausruine durch einen Neubau ersetzt. Heute verfügt der Verein über 18 Studentenzimmer.
Seit 1980 gehörten "dem Verein auch Damen an, wodurch das moderne und weltoffene Vereinsleben ganz wesentliche Impulse" erhalten hätte. Aktuell (2014) umfasst der Verein etwa 200 Ehemalige und 45 aktive Studentinnen und Studenten.

 Alte Darmstädter Burschenschaft Germania, Alexandraweg 6
Die Burschenschaft wurde am 2.11.1869 als Burschenschaft Germania gegründet. Das Gründungslokal war der Erbacher Hof, die heutige Brauerei Grohe.
1925 wurde das Haus im Alexandraweg 6 erworben.
In der NS-Zeit wurde die Burschenschaft ab Wintersemester 1935/36 als Kameradschaft weitergeführt. 1943 wurde das Haus bei einem Bombenangriff stark beschädigt.
Schon 1946 konnte die Burschenschaft wieder aktiv werden. Im Jahr 1950 trat sie der Deutschen Burschenschaft bei. Das zerstörte Haus wurde wieder aufgebaut und 1963 bezogen.
1967 nahm sie den Namen Alte Darmstädter Burschenschaft Germania an.
Sie ist pflichtschlagend und Farben tragend (schwarz-weinrot-gold). Ihr Wahlspruch lautet "Ehre! Freiheit! Vaterland! - Einigkeit macht stark"
Als wichtigstes Ziel ihrer Mitglieder gilt der Burschenschaft, das Studium zu meistern.
"Zum pflichtschlagenden Prinzip an dieser Stelle vielleicht erst einmal so viel: Das Schlagen, also das Betreiben des Studentischen Fechtens, ist ein Hauptmerkmal, an dem man studentische Verbindungen generell unterscheiden kann. "Schlagen" ist für uns ein Stück Tradition - bewährt zur Kennzeichnung unseres Bundes nach außen und zur Stärkung des Zusammenhaltes nach innen. "Schlagen" ist aber auch Sport und Übung in Disziplin und Selbstbeherrschung. Wir trainieren mit einem Fechtmeister - saubere Schläge und gute Deckung."
Im Jahr 2000 hat sie nach Peters den damaligen CDU-Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann zu einem Vortrag eingeladen. Hohmann schrieb in der rechtskonservativen Wochenzeitung Junge Freiheit und wurde 2003 aus der CDU-Bundestagsfraktion und 2004 aus der CDU wegen antisemitischen Äußerungen ausgeschlossen.
Im Jahr 2005 fand Peters auf der Homepage einen Link zur rechten Wochenzeitung Junge Freiheit, die auch im Verfassungsschutzbericht Erwähnung fand.
Die Burschenschaft ist offen für Ausländer, nahm auch Kriegsdienstverweigerer auf, jedoch keine Frauen.
Sie ist Mitglied in der Deutschen Burschenschaft.
Siehe auch Darmstädter Burschenschaft Germania

Arminia Technische Verbindung
Die TV Arminia wurde am 22.5.1924 an der Hessischen Landesbaugewerkschule Darmstadt gegründet. Sie ist eine gemischte, Farben tragende (grün-gold-schwarz) und nicht schlagende Verbindung, die technisch-naturwissenschaftlich orientiert und weder konfessionell noch politisch gebunden ist und keinem Dachverband angehört.
Die Verbindung konnte offenbar bis 1937 arbeiten, denn erst am 16.5.1937 fand die letzte Sitzung des AHV (Altherrenverband) vor dem Zweiten Weltkrieg mit einer Besprechung über seinen Fortbestand statt.
Die erste Versammlung nach dem Zweiten Weltkrieg fand am 1.10.1949 mit 19 Arminen statt.
Im Dezember 1988 wurden die ersten Zimmer in einem Haus im Donnersbergring 74 angemietet, 1990 das gesamte Haus. Es wurde 1996 wieder aufgegeben. Am 15.9.1993 wurde der Neubau in der Gardistenstraße 21 mit 14 Zimmern und einem Gemeinschaftsraum belegt. Von 2005 bis 2010 wurde das Gebäude in der Bleichstraße 37 als Konstante der Verbindung genutzt.
Am 1.10.1992 wurde die erste Studentin aufgenommen.

ATV Darmstadt, Nieder-Ramstädter Straße 140
Der Turnbund wurde am 14.7.1894 gegründet. Der Wahlspruch lautet "Einig und stark".
In einer Selbstdarstellung heißt es u. a. "Wir, die Akademische Turnverbindung (ATV) Darmstadt im Akademischen Turnbund (ATB), sind eine "schwarze" Verbindung - nicht etwa politisch (da sind wir farbenfreudiger), sondern weil wir das Tragen von Mützen und Bändern ablehnen und nicht "schlagen"".
Ihr Haus verfügt über 18 Zimmer, die "an männliche Studenten aller Fachrichtungen" vermietet werden. Also sind offenbar Frauen nicht zugelassen.
Sie betonen, dass für sie die Nationalität sekundär sei. "Lediglich die Beherrschung der deutschen Sprache und ein Verständnis für die mitteleuropäische Kultur sind wünschenswert. Das leisten des Wehrdienstes ist ebenfalls kein Kriterium für eine Aufnahme" heißt es auf ihrer Homepage. Auch hätten weder Parteipolitik oder Religionszugehörigkeit einen Einfluss auf ihr Verbindungsleben.

Chattia Corps, Klappacher Straße 106
Das Corps wurde am 1.1.1894 gegründet und ist eine Farben tragende (schwarz-grün-rot) und schlagende Verbindung. Selbst bezeichnen sie sich als "freie und aufgeschlossene Studenten...".
Das Corpshaus ist die "Villa Morneweg", ein Haus, das 1902/03 für Oberbürgermeister Morneweg erbaut wurde und seit 1955 Sitz des Corps ist.
Das Corps ist Mitglied im Weinheimer Senioren-Convent.

Cheruskia Landsmannschaft, Moserstraße 12
Die Landsmannschaft wurde am 14.4.1876 gegründet, ist schlagend und Farben tragend (schwarz-weiß-rot).
Der Wahlspruch lautet: "Einer für alle, alle für einen!"
"Unser Ziel ist die Formung unserer Mitglieder in charakterlicher, geistiger und staatsbürgerlicher Hinsicht. Dieses streben wir durch Vortragsabende, Diskussionskreise, Leibesübungen und Sportmensur, frohe Feste und besinnliches Zusammensein, sowie anderes mehr, an" heißt es in einer Selbstdarstellung von 1966. Sie ist Mitglied im Coburger Convent.

Corps Franconia, Alfred-Messel-Weg 3
Das Corps wurde am 16.11.1889 von acht radfahrbegeisterten Studenten als "Academischer Radfahrer Verein" gegründet. Die Umwandlung in eine Verbindung erfolgte1893. Seit 1895 ist sie Mitglied im Dachverband Weinheimer-Senioren-Convent (WSC).
Nach eigenen Angaben löste sie sich 1935 selbst auf, da "unsere Mitglieder sich mit den Prinzipien des NS-Studentenlebens nicht einverstanden erklärten", schreibt Peters, der jedoch Zweifel an dieser Aussage wegen der positiven Einstellungen des WSC gegenüber dem NS-Regime anmeldet.
An der Außenwand ihres Verbindungshauses sind drei Tafeln angebracht, auf denen sie ihrer Toten des Ersten und Zweiten Weltkrieges gedenkt.
In einer Selbstdarstellung von heute betont sie ihre Einstellung als unpolitische und liberale Studentenverbindung. Sie umfasse ca. 20 Studenten unterschiedlicher Nationalität.
Sie ist pflichtschlagend und Farben tragend (schwarz-weiß-lindgrün). Jeder Korporierte muss mindestens vier Mensuren absolvieren.
Der Wahlspruch lautet: "Nec temere, nec timide!" (Sei besonnen, fürchte dich!).

Darmstädter Burschenschaft Germania, Alexanderstraße 21-23
Die Burschenschaft Germania wurde am 2.11.1869 in den Räumen der heutigen Brauerei Grohe gegründet.
Auch in der Zeit der Nationalsozialisten, so schreibt sie selbst, hat die Germania nicht als Organisation mit burschenschaftlichem Geist aufgehört zu existieren! Auf betreiben "Alter Herren" der Germania habe sich 1919 in Berlin die Deutsche Burschenschaft (DB) geformt. Von 1919 bis 1935 habe sie zu den acht Burschenschaften gehört, die den Hauptausschuss der DB bildete.

Über die Zeit 1933 schreibt sie weiter:

"Ebenfalls aus der Germania stammte der "Führer" der Deutschen Burschenschaft, Dr.-Ing. Otto Schwab, der gebeten wurde, die Interessen der DB gegenüber der 1933 an die Macht gekommenen NSDAP zu vertreten. Leider konnte Otto Schwab sein Ziel, den Erhalt der DB innerhalb der "Reichsstudentenführung der NSDAP" nicht durchsetzen. Unter seinem Nachfolger Glauning von der Germania Marburg löste sich die DB 1935 in Eisenach auf. Nach der Auflösung der DB beschloß die Germania, versuchsweise mit der NSDStB zusammenzuarbeiten. Die Aktivitas suspendierte und zeigte die Auflösung der Hochschule an. Die Altherrenschaft wandelte sich in den Verein alter Darmstädter Germanen um. Die Beratungen mit dem NSDStB ergaben, daß die Aktivitas gemeinsam mit einer damals neu gegründeten Kameradschaft verschmelzen sollte. Die daraus entstandene Kameradschaft Friedrich Friesen war die erste Kameradschaft an der TH. An ihrem Gründungstag, dem 15. Dezember 1937, traten der Kameradschaft siebzig Mitglieder des Vereins alter Darmstädter Germanen als Altherrenschaft bei. Die Aktivitas der Germania übernahm bald nach Gründung der Kameradschaft die Führung, um sie nach dem Vorbild ihrer aufgelösten Burschenschaft weiterzuführen. Diese Führung wurde bis zum Schluß trotz Schwierigkeiten mit der NSDStB nicht aufgegeben. Mit dem Zusammenbruch des Dritten Reiches ging auch die Auflösung der Kameradschaft einher".

Nach mehreren Etappen kam es am 19./20 Juni 1949 zur Neugründung der Burschenschaft Germania. Sie trat der DB bei. Auf das Pflichtschlagen wurde verzichtet.

Über die Auseinandersetzung über die Mensur heißt es weiter:

"Auf dem Burschentag 1954 in Regensburg änderte die DB ihre Grundsätze und beschloß die Einführung der Bestimmungsmensur. Hierdurch ergaben sich für die Germania ernste Konflikte. Die Mehrheit der Alten Herren sprach sich dafür aus, die Bestimmungsmensur zu übernehmen, um in der DB verbleiben zu können. die Aktivitas hielt jedoch an ihren Grundsätzen fest. Am 16. April 1955 trat der Teil der Altherrenschaft aus der Burschenschaft Germania aus, der für den Verbleib der Germania in der DB war. Auf dem darauffolgenden Burschentag in Landau 1955 trat unsere Burschenschaft aus der DB aus, gleichzeitig wurde eine von den ausgetretenen Alten Herren geführte neue Verbindung Germania als probende Burschenschaft in die DB aufgenommen. Am 22. April 1959 wurde zumindest rechtlich durch einen Vergleich der Streit der beiden Gemaniae beigelegt. Es wurde grundsätzliche Gleichberechtigung, das Tragen der gleichen Farben und des gleichen Namens mit den jeweiligen Zusätzen "an der TH" und "in der DB" vereinbart. Heute existieren die beiden Verbindungen unter den Namen Darmstädter Burschenschaft Germania und Alte Darmstädter Burschenschaft Germania".

In einer Selbstdarstellung von 1966 heißt es: "Die Burschenschaft ... sieht ihre Aufgabe darin, ein zeitgemäßes studentisches Leben in der Gemeinschaft zu verwirklichen. Im Aufbau demokratisch .... Die Pflichtmensur wird als unzeitgemäß abgelehnt...."
Der Wahlspruch lautet: "Ehre, Freiheit, Vaterland!". Sie ist fakultativ schlagend und Farben tragend (schwarz-weinrot-gold).
Die Burschenschaft betont, dass sie auch ausländische Mitglieder aufnehme, jeder sei willkommen, "der in unsere Gruppe passt". Zur Aufnahme von Studentinnen habe man sich bisher nicht entschlossen. Es wäre allerdings falsch, ihnen deshalb Frauenfeindlichkeit vorzuwerfen, betonen sie.

Brigitte Zypries zu Besuch bei der Burschenschaft Germania (2014)
Brigitte Zypries zu Besuch bei der Burschenschaft Germania (2014) [17]
Die sozialdemokratische Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Darmstadt und Darmstädter SPD-Parteivorsitzende Brigitte Zypries, im Nebenamt auch Parlamentarische Staatssekretärin, ist am 14. Juli 2014 bei der Darmstädter Burschenschaft Germania bei einem "Burschenschaftlicher Abend mit Brigitte Zypries“ aufgetreten (siehe Foto rechts). Die Autoren wissen nicht, was Frau Zypries dort gesagt hat. Die Autoren wissen aber, dass diese Burschenschaft dem Wahlspruch "Ehre, Freiheit, Vaterland!" sich verpflichtet fühlt und fakultativ schlagend ist. Frauen sind dort noch immer ausgeschlossen. Ausländische Mitglieder werden aufgenommen, wenn sie in die Gruppe passen. Mit ihrem Besuch hat Brigitte Zypries dieser Burschenschaft, deren politische Einstellungen einer demokratischen, pluralistischen und freiheitlichen Gesellschaft in vielen Belangen nicht gerecht werden, zu einer gesellschaftlichen Aufwertung verholfen.

DHG Fidelitas-Karlstein, Müllerstraße 16
Die Deutsche Hochschulgilde Fidelitas wurde am 26.6.1983 von 5 Studenten der damaligen Technischen Hochschule und der Fachhochschule Darmstadt gegründet.
Ihre Wurzeln reichen zurück in das Jahr 1956, als sich in Darmstadt die studentische Gemeinschaft "Ostdeutsche Studentengruppe Darmstadt" gründete.
Sie ist nichtschlagend, farbenführend und Farben tragend (grün-weiß-blau) und nimmt auch weibliche Studierende auf.
Der Wahlspruch lautet: "Freundschaft, Ehre, Naturverbundenheit".
Als Zielsetzung ist in der Satzung u. a. formuliert "gemeinsam nach Kräften dazu beizutragen, dass Frieden, Recht und Ordnung im Sinne des Grundgesetzes in der Bundesrepublik Deutschland und in Europa erhalten bleiben und durch gemeinsame Betätigung in der freien Natur nach Gesundheit und körperlicher Ertüchtigung zu streben und zugleich das Verständnis für Natur und Umwelt zu fördern."
Sie ist Mitglied der Deutsche Gildenschaft.

Erato Sängerschaft, Wolfskehlstraße 122
Die Sängerschaft Erato wurde am 16.5.1861 gegründet. Sie ist Farben tragend (dunkelblau-weiß-hellblau) und fakultativ schlagend. Ihr Wahlspruch lautet: "In Friede und in Streit, ein Lied ist gut Geleit".
Sie ist Mitglied in der Deutschen Sängerschaft (Weimarer CC).

Frankenstein Burschenschaft im Schwarzburgbund (nicht aktiv)
Die Burschenschaft wurde am 23.4.1921 gegründet, ist Farben tragend (blau-silber-schwarz) und nichtschlagend. In einer Selbstdarstellung von 1966 bezeichnete sie sich als politisch und konfessionell ungebunden. Als ihr "Heim" wurde damals die Rheinstraße 27 angegeben. Sie ist Mitglied im Schwarzburgbund.

Frisia Darmstadt, Alexandraweg 14
Die Burschenschaft Frisia wurde am 6.2.1885 als "Akademischer Pharmazeutenverein" gegründet. Ein Jahr später erfolgte die Umbenennung in "Pharmazeutische Verbindung Frisia" und schließlich 1891 in Burschenschaft Frisia.
Ihr erstes Haus eröffnete sie 1903 in der Roßdörfer Straße.
Offenbar konnte die Burschenschaft in der NS-Zeit weiter bestehen, denn von 1924 bis 1941 hatte sie ihr Haus im Prinz-Christians-Weg 11 und bezog 1955 das neu erbaute Haus im Alexandraweg 14.
Sie ist Farben tragend (schwarz-weiß-hellblau). Alle Mitglieder erlernen das studentische Fechten, die Teilnahme an der Mensur ist jedoch freiwillig (fakultatives Prinzip). Der Wahlspruch lautet: "Einig und treu".

In einer Selbstdarstellung von 1966 heißt es:

"Sie versucht, ihre Mitglieder zu ehrenhaften, tüchtigen Menschen zu erziehen, die bereit sind, sich für eine freiheitliche Gesellschaftsordnung, ganz besonders in ihrem Vaterlande, einzusetzen. ... Unter anderen fordert sie von ihren Mitgliedern eine genügende Mensur".

Im Juni 1997 trat sie aus der Deutschen Burschenschaft aus und ein Jahr später in die Neue Deutsche Burschenschaft ein.
Sie nimmt alle deutschen Studenten auf, Zivildienstleistende waren unerwünscht, aber es gab Ausnahmen, Frauen werden nicht aufgenommen.
In einer Dokumentation des AStA Göttingen wird die dortige gleichnamige Burschenschaft als pflichtschlagend, reaktionär und militaristisch eingeschätzt.

Gesellschaft Burg, Roquetteweg 53
Die Gesellschaft Burg wurde 1897 gegründet, trägt keine Farben und ist nichtschlagend.

Gothia Darmstädter Burschenschaft, Wilhelminenstraße 26
Die nicht schlagende fakultativ Farben tragende (schwarz-rot) Burschenschaft wurde am 18.6.1955 gegründet. Der Wahlspruch lautet: "Einigkeit, Recht und Freiheit".
Die Mensur lehnt sie in jeglicher Form ab.
Sie nimmt seit 1995 auch Frauen als Mitglieder auf. Konfessionell und politisch bezeichnet sie sich als ungebunden. Sie untersteht keinem Dachverband.
"Unser Ziel ist ein gutes und zügiges Studium", formuliert sie kurz und bündig. Ihr Haus in der Wilhelminenstraße mit 22 Zimmern befindet sich seit den 50er Jahren "in Gothenhand".
Unter "Unsere Grundsätze" heißt es u. a.:
"Zur Förderung einer größeren politischen Einheit bemühen wir uns um menschliche Beziehungen und gegenseitiges Verständnis, auch über unsere Grenzen hinaus. Das Streben nach Einigkeit betrachten wir als wesentliche Grundlage jeder Gemeinschaft, wobei Recht und Freiheit durch eine menschenwürdige Ordnung gewahrt werden müssen".

Hassia Corps, Richard-Wagner-Weg 36
Das Corps wurde am 27.9.1840 von sieben Studenten gegründet und ist eine Farben tragende (grün-weiß-rot) schlagende Verbindung. Der Wahlspruch lautet: "Einer für Alle, Alle für Einen".
Das Corps musste nach eigener Angabe den Aktivenbetrieb am 12. Oktober 1935 einstellen. Jedoch hätten die Altherrenschaft im Untergrund weiterbestehen können.
Nach dem Zweiten Weltkrieg sei das Corps Hassia am 11. Juni 1949 rekonstituiert worden.
"Seine Mitglieder haben sich im Bewusstsein der Werte gemeinschaftlichen Lebens zusammengefunden. Als Studierende einer deutschen Hochschule wollen sie in geistiger Auseinandersetzung mit Vergangenheit und Gegenwart unter gegenseitiger Unterstützung und Erziehung zu verantwortlicher Lebensführung finden" heißt es in einer Selbstdarstellung von 1966.

Auf ihrer Homepage gibt sie unter dem Begriff "Vielfalt" ihre Haltung kund:

" Das Corps Hassia zeichnet sich auch durch eine große Vielfalt seiner Mitglieder aus:
Das Corps ist Mitglied im Weinheimer Senioren-Convent.
1995 war der damalige Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland der Einladung des Corps Hassia zu einem Vortrag gefolgt.

Hasso Borussia Landsmannschaft, Dieburger Straße 193
Die Landsmannschaft wurde am 10.1.1898 gegründet. 1925 bezog sie ihr erstes eigenes Verbindungshaus in der Dieburger Straße 190, das im Jahr 1936 verkauft wurde.
Über die NS-Zeit heiß es auf den Homepage: "1935 Auflösung der Verbindungen in Kameradschaften". Ihr Gemeinschaftsleben sei durch das nationalsozialistische Verbot unterbrochen worden.
Im Januar 1950 fand die Neugründung unter dem Namen "Akademischer Freundebund" statt und im Januar 1950 die Umbenennung in "Hasso Borussia".
Am 10.1.1955 fand die Einweihung ihres jetzigen Hauses statt.

In der Erläuterung ihres Wappen heißt es u. a. :

"Im linken unteren Feld befinden sich zwei zu einem oben offenen Kranz geformte grüne Eichenblätter auf weißem Grund, belegt mit zwei sich kreuzenden Schlägern, in deren Körbe die Bundesfarben eingefügt sind. In dem oberen und den beiden mittleren von den Klingen gebildeten Winkeln erscheinen die Buchstaben G U N für Gladius Ultor Noster (lat.: Das Schwert ist unser Rächer), darüber das Gründungsdatum, der 10.1.1898."

Sie ist schlagend und Farben tragend (schwarz-weiß-orange). Der Wahlspruch lautet: "Einig, treu, deutsch!"
"Als Landsmannschaft ist sie in politischen, konfessionellen und gesellschaftlichen Dingen neutral. Farbentragen und Fechten von Bestimmungsmensuren sind aus der Tradition gewachsene Formen, die Haltung und äußeres Auftreten der Korporation bestimmen" lesen wir in einer Selbstdarstellung von 1966.
Außerdem bekennen sie sich "unmissverständlich zu Freiheit und Demokratie, zur rechtsstaatlichen Grundordnung ...". Sie haben sich dem Dachverband Coburger Convent angeschlossen.

K.St.V. Moenania-Starkenburg, Rosenhöhweg 4
Die Verbindung wurde am 5.6.1901 als K.St.V. Moenania gegründet (K.St.V. = Katholische Studentenverbindung)
In der NS-Zeit habe sie sich freiwillig aufgelöst und 1948 wieder gegründet.
1985 erfolgte der Zusammenschluss zur K.St.V. Moenania-Starkenburg. Sie ist farbenführend (rot-weiss-blau) und nichtschlagend. Ihr Verbindungshaus wurde 1956 erbaut und 1987 erweitert.
In einer Selbstdarstellung von 1966 heißt es (noch):
"Wir sind eine nicht Farben tragende, akademische Verbindung. ... Wir wollen das Studium unter den Gesichtspunkten religio, scientia, amicitia gestalten."
Der Wahlspruch lautet: "Deus, Honor, Patria" (Gott, Ehre, Vaterland).
Sie ist Mitglied im Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine.

Merovingia Turnerschaft, Alexandraweg 1
Die Turnerschaft wurde am 15.4.1899 gegründet, ist schlagend und Farben tragend (violett-gold-grün) und hat sich dem Dachverband Coburger Convent angeschlossen. Der Wahlspruch lautet: "Scientia et amicitia" (Wissenschaft und Freundschaft).

Auf ihrer Homepage lesen wir:

"Unsere Bundeskultur ist geprägt durch unsere Vielseitigkeit und Gemeinschaftlichkeit. Wir sind eine Gruppe von Studenten, die sich aus verschiedensten Charakteren und Herkünften zusammensetzt. Die Turnerschaft Merovingia steht für Toleranz und akademische Freiheit ein und verfolgt keine politischen, konfessionellen oder fachlichen Ziele. Die Mitglieder der Turnerschaft Meroviniga werden nicht nach sozialer oder nationaler Herkunft gewählt".

Musische Gruppe Auerbach, Riedlingerstraße 3
Die Verbindung ist eine nicht schlagende und nicht Farben tragende Verbindung mit musisch-musikalischer Zielsetzung, die am 9.11.1898 gegründet wurde. Sie ist Mitglied im Sondershäuser Verband Akademisch-Musikalischer Verbindungen.

Nassovia KDStV, Alexanderstraße 27
Die Katholische Deutsche Studentenverbindung (KDStV) Nassovia wurde am 28. Oktober 1896 gegründet. Ihr erstes Haus lag am Ballonplatz 5 (heute oberes Ende der Magdalenenstraße).
Im Jahr 1938 stellte sie ihren aktiven Betrieb ein.
Sie gründete sich 1949 wieder. 1958 bezog sie das Haus in der Alexanderstraße 27 mit 21 Zimmern.
Sie ist eine nicht schlagende, Farben tragende (dunkelblau-weiß-lindgrün) Verbindung.
Der Wahlspruch lautet: "Fortiter in re - suavieter in modo" (Stark in der Sache - Milde in der Art)
Nach eigenen Angaben sind zur Zeit (2014) etwa 30 Studenten verschiedener Fachrichtungen bei ihr aktiv. Sie sei damit eine der größten Studentenverbindungen in Darmstadt. Die Mitgliedschaft kann bei ihr "ohne Ansehen der Nationalität und auf Lebenszeit erworben" werden.
Die vier Prinzipien "Religio, Amicitia, Scientia und Patria" prägten das Verbindungsleben:
Der "katholische Glaube sei ihre gemeinsame Basis und der lebendige Kern" des Verbindungslebens.
Es sollen fach- und generationsübergreifende Freundschaften fördern und zum gegenseitigen Respekt aller Generationen beitragen. Das Studium sei "ein zentraler Grund unseres Zusammenfindens".

Sie seien parteipolitisch unabhängig, das Engagement gleichwohl politisch. Sie engagierten sich "für die Belange unserer Gesellschaft, sowie für unser Land und seine freiheitliche-demokratische Grundordnung".
Da im Internetauftritt Frauen nicht erwähnt werden, wird davon ausgegangen, dass Frauen die Mitgliedschaft versagt wird.
Sie ist Mitglied im Cartellverband der Katholischen Deutschen Studentenverbindungen.

Nibelungia Brünn KDStV, Osannstraße 39
Die Verbindung wurde am 15.11.1899  an der Technischen Universität in Brünn im heutigen Tschechien gegründet, ist Farben tragend (rot-weiß-gold) und nichtschlagend.
Der Wahlspruch lautet: "Für Wahrheit, Freiheit, Recht".
"Ihre Mitglieder sind davon überzeugt, daß in der heutigen, auf Gewinnstreben ausgerichteten Massengesellschaft der studentischen Korporation besondere Bedeutung zukommt" heiß es u. a. in einer Selbstdarstellung von 1966.

Heute lesen wir auf der Homepage u. a.:

"Als Studenten und Akademiker interessieren wir uns für politische und gesellschaftliche Entwicklungen. Wir sind parteipolitisch ungebunden, dabei lehnen wir links- oder rechtsextremes Gedankengut ausdrücklich ab. Wir unterstützen den europäischen Einigungsprozess. Bei Nibelungia zählt nicht die Staatsangehörigkeit oder Herkunft. Du musst Dich mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung unseres Landes identifizieren können".

Ihr Haus in der Osannstr. 39 ist eine ehemalige 1953 erbaute Arztvilla.
Sie ist Mitglied im Cartellverband der Katholischen Deutschen Studentenverbindungen.

Normannia Landsmannschaft, Prinz-Christians-Weg 4
Die Landsmannschaft wurde am 2.2.1871 gegründet.
Der Wahlspruch lautet: "Einer für alle, alle für einen!"
"Die Landsmannschaft Normannia ist eine Farben tragende (weinrot-weiß-gold) und schlagende Verbindung, die auf dem Grundsatz der Freundschaft aufgebaut ist und als Lebensbund besteht. Durch regelmäßige Zusammenkünfte werden Geselligkeit und Frohsinn gepflegt, wobei die gegenseitige Erziehung der Bundesbrüder zu verantwortungsbewußten Menschen mit einem echten Gemeinschaftssinn oberstes Gebot ist. Innerhalb des Bundes kennen wir lediglich Grundsätze der Freundschaft und der gegenseitigen Achtung und Unterstützung bei Außerachtlassung jeglicher politischer und religiöser Tendenzen" heißt es in einer Selbstdarstellung von 1966. Sie ist Mitglied im Coburger Convent.

Obotritia Corps, Stiftstraße 6
Das Corps wurde am 17.3.1861 als Landsmannschaft in Hannover gegründet, musste den Betrieb aber bereits 1880 mangels Nachwuchs einstellen. 1898 wurde in Karlsruhe ein zweiter Versuch gestartet, wechselte jedoch 1898 nach Darmstadt und trat ein Jahr später dem Weinheimer Senioren Convent (WSC) bei.
In der NS-Zeit konnte der Verein den Betrieb bis 1939 aufrechterhalten.
Nach dem Krieg gründete sich das Corps zunächst unter dem Namen "Studentenclub Mecklenburg" wieder, änderte den Namen 1949 in "Club Obotritia" und schließlich 1951 in "Corps Obotritia".
Das Corps ist schlagend und Farben tragend (blau-gelb-rot).
"Das Corps Obotritia hält seine Mitglieder zu Taktgefühl, Sachlichkeit und Selbstzucht an; es legt Wert auf die Erfüllung der studentischen, beruflichen und staatsbürgerlichen Pflichten und sucht jede religiöse, politische und wissenschaftliche Freiheit in toleranter Weise zu wahren. Den Mensursport betrachtet das Corps als gemeinschaftsförderndes Element, das der Einsatzbereitschaft, der charakterlichen Festigung und der körperlichen Ertüchtigung dient" heißt es in einer Selbstdarstellung von 1966.
Zur politischen Ausrichtung schreibt Peters: "Das Corps, das sich zur Förderung einer schlagenden Korporation in St. Gallen nicht zu schade ist, mit der rechtsextremen Brünner Burschenschaft Libertas Aachen in einem eigens dafür gegründeten "Falkenburger Förderverein" zusammen zu arbeiten".
"Der Grundsatz der demokratischen Ordnung war und ist neben dem Lebensbund eines der wichtigsten Prinzipien in der Tradition unserer Verbindung" heißt es in der Selbstdarstellung.
Im Gegensatz zu einem Wohnheim, wo die Bewohner "von irgendeiner übergeordneten Instanz wild auf verschiedene Häuser und Flure verteilt werden", suchten sie ihre Leute selbst aus. So entstehe ein sehr interessanter Mix aus sympathischen, aber trotzdem unterschiedlichen Charakteren mit diversen Nationalitäten.
Das Corps hat nach eigenen Angaben 220 Mitglieder. Frauen werden im Internetauftritt nicht thematisiert, so dass davon auszugehen ist, dass sie keine Aufnahme finden.

Rheinpfalz KDStV, Frankfurter Straße 15
Die nicht schlagende und Farben tragende (rostbraun-weiss-dunkelblau) Verbindung wurde am 17.7.1921 an der Technischen Hochschule Darmstadt gegründet. Der Wahlspruch lautet: "Deutsche Ehre, deutsches Recht".
Ihre vier Prinzipien lauten: "religio, scientia, amicitia und patria" (Glauben, Wissenschaft, Freundschaft und Vaterland).
Sie ist Mitglied im Cartellverband der Katholischen Deutschen Studentenverbindungen.

Rhenania Corps, Dieburger Straße 65
Das Corps wurde am 12.6.1872 gegründet, ist schlagend und Farben tragend (violett-weiss-gold). Das Corpshaus in der Dieburger Straße wurde bereits 1897 erworben.

Es werden nur männliche Studenten aufgenommen, gegenwärtig hat das Corps 228 Mitglieder, von denen 28 aktiv sind.
Es ist Mitglied im Weinheimer Senioren Convent und "bekennt sich seit seiner Stiftung am 12.6.1872 zu den freiheitlich-demokratischen Grundprinzipien in Staat und Gesellschaft ... ."
Der Wahlspruch lautet: "Fidelitas, concordia, virtus" (Treue, Eintracht, Tugend).

Zu ihren Zielen heißt es auf der Homepage:

"Diese Ziele unseres Corps setzen voraus, dass alle Corpsbrüder den Idealen und Leitprinzipien verpflichtet sind, die das Wesen des Corps ausmachen. Es sind diese:
"Zur Festigung des Charakters und der Entschlußkraft pflegen wir die Sportmensur" heißt es in einer Selbstdarstellung von 1966

Rheno-Markomannia Darmstädter Burschenschaft, Jahnstraße 130
Die Burschenschaft wurde am 15.11.1894 gegründet, sie ist Farben tragend (grün-gold-karmesingold) und fakultativ schlagend. Die Mütze ist grün.
Der Wahlspruch lautet "Einigkeit in Ehre, Recht und Freiheit". In Erläuterung zu ihrem Wahlspruch führen sie u. a. aus:

"Nur in Freiheit kann der Mensch leben. Unsere Welt sei frei von äußerem Zwang, sie sei aber getragen von der freien Entscheidung des Sich-Einordnens in die Gemeinschaft zum Wohle der Allgemeinheit und für uns selbst. Die Freiheit sei durchdrungen von dem Bewusstsein der Verpflichtung und Bindungen zu den anderen Mitgliedern der menschlichen Gesellschaft, zu unserem Vaterlande und zu Gott".

Sie stehen zu ihren "Traditionen und sind nicht ohne Stolz Mitglied unseres Bundes, distanzieren uns aber sehr bestimmt von "bräunlichen Umtrieben" mancher Mitglieder anderer Verbindungen, über die in der Presse immer wieder zu lesen ist".

"Zu unseren burschenschaftlichen Traditionen gehören unter anderem: die Ausübung der Basisdemokratie, das Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen Grundordnung, der Wille zur Persönlichkeitsbildung, die Bereitschaft zum politischen Engagement und die Fähigkeit, Andersdenkenden aufgeschlossen und tolerant zu begegnen" heiß es weiter auf der Homepage.

Sie hat heute ca. 170 Mitglieder. Mitglieder können werden: Männer, Zivildienstleistende, Studenten an einer Universität, aber nur Deutsche.
1966 trat sie für "die friedliche Wiedervereinigung Deutschlands und ein geeintes Europa ein".
Seit 1996 sind sie Mitglied der Neuen Deutschen Burschenschaft.

Rugia Burschenschaft, Wienerstraße 95
Die Burschenschaft Rugia wurde am 1.6.1902 gegründet. Ihr erster Treffpunkt war der "Hanauer Hof".
Sie ist Farben tragend (schwarz-rot-gold auf weißem Grund) und fakultativ schlagend, d.h. die Grundzüge des akademischen Fechtens werden erlernt, doch "eine Partie mit scharfen Klingen zu schlagen, wird jedem selbst überlassen".
Im Jahr 1903 wurde darüber diskutiert, sich dem Allgemeinen Deutschen Burschenbund (ADB) anzuschließen. Dies erfolgte schließlich im Jahr 1906.

Über die NS-Zeit lesen wir auf der Homepage folgendes:

"Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten am 30. Januar 1933 mussten sich auch die Korporationen auseinandersetzen. Auch für unsere Rugia bedeutete dieses Datum einen tiefen Einschnitt. Rugia erhielt den Befehl, sich mit den Burschenschaften Thuringia-Göttingen, Borussia-Hannover und Alsatia-Braunschweig zusammenzuschließen und nach Hannover zu gehen. Die neu gebildete Burschenschaft hieß: Rugia - Hannover. Bereits Anfang 1934 wurde die Selbstständigkeit des ADB aufgehoben, und die 12 durch Fusion entstandenen "neuen" Burschenschaften wurden geschlossen in die Deutsche Burschenschaft (DB) überführt. "Rugia-Hannover" konnte trotz erheblicher Anstrengungen nicht leben, so kehrte Rugia nach knapp zwei Jahren wieder nach Darmstadt zurück. Im Oktober 1935 löste sich auf der Wartburg die Deutsche Burschenschaft auf, deren Mitglieder sollten in Kameradschaften, die dem NSDStB unterstanden, eintreten. So kam es zum Zusammenschluss unseres AHB mit der Kameradschaft Pfletschinger zur "Kameradschaft Yorck" 1943 konnte die Kameradschaft ein repräsentatives Haus in der Bismarckstraße beziehen, das aber 1944 mit dem schweren Luftangriff auf Darmstadt zerstört wurde".

 Und weiter:

"Nach Kriegsende begannen einige Alte Herren und ehemalige Yorcker mit dem Sammeln von Adressen, so dass es im Oktober 1947 zum ersten AH-Tag in Alsfeld kam. Im folgenden Jahr wurde die Genehmigung für den "Freundeskreis Runde Ecke" erteilt, der Name Rugia durfte an der Technischen Hochschule erst seit 1949 wieder erscheinen. Bei der Wiedergründung der DB am 12. Juni 1950 enthielt sich Rugia bei der Abstimmung über den Wiedergründungsbeschluss, da auf dem Burschentag ein intoleranter und reaktionärer Geist festzustellen war. Nach einer intensiven internen Diskussion wurde am 22. Juli 1950 doch beschlossen, der DB beizutreten".

1990 trat Rugia aus der Deutschen Burschenschaft (DB) aus, der Altherrenbund jedoch verblieb bis zu seinem Ausschluß 1995 in der DB. 1997 trat man der Neuen Deutschen Burschenschaft (NDB) bei. Während ihrer Mitgliedschaft in der DB habe es mehrfach Konflikte mit der DB gegeben, da die Rugia "nicht auf Verbandslinie" war.
Rugia legt besonderen Wert auf Toleranz und geistige Freiheit; radikales Denken hingegen wird abgelehnt. Die Burschenschaft legt Wert auf Studenten verschiedenster Fachrichtungen, Religionen und Nationalitäten. Sie bezeichnet sich als eine multikulturelle Gemeinschaft mit Aktiven aus z. B. Belgien, China, Deutschland, Indien, Peru, Polen, Russland und den USA.
Sie seien ein "reines Herrenteam", obwohl wiederholt über die Aufnahme von Frauen diskutiert worden sei. Eine Aufnahme hätte jedoch erhebliche Investitionen in das Wohnheim und die Abschaffung des fakultativen Fechtens zur Folge.

Hinsichtlich ihres Wahlspruches "Freiheit Ehre, Vaterland" reflektieren sie:

"Wir sind uns bewusst, dass insbesondere der Begriff Vaterland mit schweren Hypotheken belastet ist. Allzu oft wurde der Vaterlandsbegriff von rassistischen und völkischen Ideologen missbraucht. Dies darf sich nicht wiederholen. Wir wollen ein Deutschland, das alle Menschen, die hier aufwachsen, gerne und mit Stolz als ihr Vaterland betrachten. Deutscher Patriotismus muss ansteckend, nicht ausgrenzend sein! Niemand soll an seiner Abstammung gemessen werden, sondern an seinem Handeln und seinen Idealen. Wir treten für ein Vaterland als Teil der Völkergemeinschaft sowie für das Zusammenwachsen der Nationen Europas ein. ... Wir befassen uns intensiv mit unserer Geschichte und derjenigen der Studentenverbindungen allgemein".

Anfang der 50er Jahre wurde das Grundstück Wienerstraße 95 erworben und 1962 schließlich das Rugenhaus mit Wohnräumen für 14 Studenten darauf eingeweiht.

Suebia Freie Burschenschaft, Frankfurter Straße 27
Suebia ist eine Freie Burschenschaft, die am 14.06.1986 von den drei Gründungsverbindungen TV Arminia, TV Rheinstein und TV Teutonia gegründet wurde.
Nach Auseinandersetzung mit den Traditionen, hat sich Suebia gegen das studentische Fechten entschieden. Allerdings hält sie am Tragen der Farben (grün-rot-blau) fest.
Der Wahlspruch lautet: "Einigkeit, Freiheit, Brüderlichkeit".
Sie fördere das politische Interesse ihrer Mitglieder, denn sie lege Wert auf politisch mündige Mitglieder, die sich ihre eigene Meinung bilden. "Die Verbindung nimmt als solche keine Stellung zu politischen Themen, jedoch distanzieren wir uns sehr deutlich von allen extremen politischen Richtungen".
Unter der Überschrift "Unsere Grundsätze" formuliert sie:

"Religiöse, gewerkschaftliche, hochschulpolitische und parteipolitische Betätigungen innerhalb und im Namen der Freien Burschenschaft Suebia sind untersagt.

Und aktuell:

Die aktuelle Berichterstattung über interne Vorgänge der Deutschen Burschenschaft (DB) wirft ein negatives Licht auf Verbindungen und insbesondere Burschenschaften im allgemeinen. Daher möchten wir, die Freie Burschenschaft Suebia, uns deutlich von den Vorgängen in der DB distanzieren. Wir betonen, dass die FB Suebia eine bewusst dachverbandslose Studentenverbindung ist, die vollkommen unabhängig und selbstbestimmt agiert. Wir sprechen uns in aller Schärfe gegen Rassismus und Intoleranz aus. Weitergehend lehnen wir jede Form des Radikalismus ab. Dies ist nicht mit unseren freiheitlich-demokratischen Grundwerten vereinbar".

Unitas Palatia WKStV, Gutenbergstraße 5
Unitas Palatina im Verband der wissenschaftlichen katholischen Studentenvereine wurde am 2.11.1920 gegründet, ist nicht schlagend aber farbenführend (gold-weiß-blau).
Der Wahlspruch lautet "in necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas" (Im Notwendigen Einheit, im Zweifel Freiheit, in Allem Nächstenliebe)

Als ihre Prinzipien formuliert der Verein:
     
       VIRTUS
Christliche Lebensführung, geprägt durch soziales Engagement, Toleranz, Zivilcourage und Aufrichtigkeit.

       SCIENTIA
Bildungsstreben, das durch fächerübergreifende wissenschaftliche Auseinandersetzungen und Erweiterung des allgemeinen Wissens gefördert wird. Darum organisiert die Unitas regelmäßig Wissenschaftliche Sitzungen (WS), bei denen alle möglichen Themen angeschnitten werden

       AMICITIA
Freundschaft, die gekennzeichnet ist durch gegenseitige Hilfsbereitschaft sowie erholsame Geselligkeit und Zusammengehörigkeit auch über das Studium hinaus.

Sie ist Mitglied im Unitas-Verband der wissenschaftlichen katholischen Studentenvereine.

Verein Deutscher Studenten zu Darmstadt-Köthen, Beckstraße 8
Der Verein wurde am 6.7.1897 gegründet. Er ist nicht schlagend, Farben führend aber nicht Farben tragend (schwarz-weiß-rot).

Das Haus verfügt über 22 Zimmer. Die Verbindung nimmt seit 1996 ausländische Studenten und seit Januar 2007 Frauen auf.
Als Ziel formuliert der Verein u. a. "sich neben dem Studium auch mit sozialen, politischen und kulturellen Fragen unserer Zeit auseinanderzusetzen".
Darüber hinaus ist der VDSt konfessionell unabhängig, parteilich ungebunden.

"Die Mitgliedschaft in demokratischen Parteien, Vereinigungen oder in Gremien der Hochschulpolitik wird begrüßt. Eine parteipolitische Betätigung einzelner Mitglieder darf nur in eigener Verantwortung und nicht repräsentativ für den VDSt Darmstadt- Köthen erfolgen", heißt es in den Grundsätzen.

Und weiter:

"Ihre Mitglieder verpflichten sich zu gegenseitigem Respekt und Hilfsbereitschaft, sowie zur Pflege der deutschen Kultur und deutschen Sprache. Der Bund tritt für die Verwirklichung und Beachtung der Grund- und Menschenrechte und für eine freiheitliche, demokratische und rechtsstaatliche Ordnung unseres Staates ein. Er beschäftigt sich insbesondere mit geschichtlichen, politischen, sozialen und kulturellen Themen, vor allem in Hinblick auf Deutschland und Europa“.

Wingolf, Darmstädter Wingolf, Alexandraweg 7
Der Bund wurde am 19.5.1899 gegründet, ist nicht schlagend, aber Farben tragend (schwarz-weiß-gold).
In einer Selbstdarstellung von 1966 heißt es: "Dieser Bund ist im wesentlichen geprägt, daß seine Mitglieder ihr Leben als Christen führen wollen, gleich welcher Konfession sie angehören". Aufgenommen werden auch Studenten anderer Nationalitäten.
Die Verbindung gedenkt ihrer Kriegsgefallenen der Weltkriege mit einem Denkmal im Wald südlich der Ludwigshöhe, bzw. östlich des Schulzentrums Marienhöhe unterhalb des "Tempels". Wingolf ist Mitglied im Wingolfbund.


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